
Traditionelle Holzverbindungen im Toriibau
Torii sind einzigartige Symbole der Japanischen Tradition und es Bedarf bei der Herstellung eines Torii besonderes Handwerkliches Geschick. Bei meiner Arbeit lege ich großen Wert auf eine ruhige, genaue und ausgeglichene Handarbeit. Mein ganzes Know-how bringe ich bei meiner Arbeit mit meinen Torii ein. Hierzu zählt auch das bei der Herstellung meiner Torii traditionelle Holzverbindungen zum Einsatz kommen. In meinem heutigen Blogeintrag werde ich euch die Zapfenverindung näher bringen.

Damit der Zapfen gut in das Zapfenloch passt und nichts wackelt messe ich vor Beginn die Querschnitte des Holzes. Dies ist ein wichtiger Arbeitsschritt, da die Balken trotz der modernen Maschienen mit denen sie auf den entsprechenden Querschnitt gebracht werden geringe Maßtolleranzen aufweisen können. Sobald ist die genauen Maße habe zeichne ich mir diese an die Hölzer an die ich benötige. Zuerst arbeite ich den Zapfen am Toriipfosten aus.

Der nächste Sritt ist jetzt das ausarbeiten des Zapfenloches. Beim Zapfen sowie den dazugehörigen Zapfenloch ist es wichtig das die Maße immer von der Sichtseite angetragen werden! Das garantiert später die passgenaue Verbindung beider Hölzer. Das zapfenloch ist etwas aufwendiger und wird mit dem Stemmeisen und einem Holzhammer Millimeter für Millimeter ausgearbeitet.

Wenn beide Hölzer mit der entsprechenden Holzverbindung gefertigt sind geht es nun an den Feinschliff. Damit der Zapfen gut in das Loch eingefügt werden kann wird dieser an seinen Enden noch angeschrägt.

Nach diesem Arbeitschritt wird der Zapfen in sein Loch geschoben. In der Regel kommt es vor das dies noch nicht richtig zusammenpasst und an Zapfen sowie dem Zapfenloch feine Nacharbeiten erforderlich sind. Dies wird so lange gemacht bis der Zapfen sauber in das Zapfenloch eintaucht.

